Dush, Duṣ, Dus: 9 definitions

Introduction

Introduction:

Dush means something in Hinduism, Sanskrit. If you want to know the exact meaning, history, etymology or English translation of this term then check out the descriptions on this page. Add your comment or reference to a book if you want to contribute to this summary article.

Dush has 7 English definitions available.

The Sanskrit term Duṣ can be transliterated into English as Dus or Dush, using the IAST transliteration scheme (?).

Languages of India and abroad

Sanskrit dictionary

[Deutsch Wörterbuch]

Source: Cologne Digital Sanskrit Dictionaries: Böhtlingk and Roth Grosses Petersburger Wörterbuch

Duṣ (दुष्):—

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Duṣ (दुष्):—2. = δυς und wie diese Partikel das Schlimme, Ueble, Schwierige einer Sache bezeichnend (Gegens. su) Vārtt. [?2 der SAUNĀGA zu Pāṇini’s acht Bücher 2, 2, 18.] Den Zusammenhang mit 1. duṣ hat man lange erkannt, aber dus (die indischen Grammatiker führen neben dus auch dur auf; vgl. [Medinīkoṣa 66] und [80], wo durduḥkha st. īrduḥkha zu lesen ist, wie man auch aus einem Citat des [DURGĀD. im Śabdakalpadruma] ersehen kann) als Grundform aufgeführt, weil der Endconsonant in euphonischer Beziehung ganz wie ein sa behandelt wird. Vor allen Vocalen und tönenden Consonanten erscheint diese Partikel nämlich in der Form von dur, vor ra als , vor ta und tha in der Form von dus (die ältere Sprache hat hier jedoch das ṣa und verwandelt statt dessen das nachfolgende ta in ṭa), vor ka, kha (vgl. jedoch duḥkha), pa und pha in der Form von duṣ; vor sa, śa (vgl. jedoch ducchunā) und ṣa geht der Endconsonant in Visarga über, für den aber wie auch sonst der nachfolgende Sibilant stehen kann (daher folgt bei uns duḥśa auf duścha u. s. w.); in duḥṣaha (neben dem späteren duḥsaha), duṣṭuta, duṣṭuti (für duṣṭu) u. s. w. sehen wir ein nachfolgendes sa in ṣa übergegangen; in durṇāman hat eine Assimilation des na stattgefunden. Diese beiden Uebergänge sollen in der späteren Sprache unzulässig sein; vgl. Vārtt. [?4 zu Pāṇini’s acht Bücher 1, 4, 60. Vopadeva’s Grammatik 8, 22]; es finden sich aber Ausnahmen. dūḍa, dūḍha und dūṇa stehen in der älteren Sprache für durda, dūrdha und durna . Mit einem Verbum finitum findet man die Partikel nur ganz ausnahmsweise verbunden: die Grammatiker führen durayate = dulayate (s. u. 3. i) und durbhavāni (s. u. bhū) auf; aus R. haben wir u. car duścaranti belegt; durgṛbhīyase ist denom. Besonders hervorgehoben zu werden verdient, dass duṣ wie su (auch īṣat) häufig mit einem nom. act. zu einem adj. comp. verbunden wird, welches in der Bedeutung ganz mit dem auf gleiche Weise verbundenen partic. fut. zusammenfallt: durvitarka = durvitarkya u. s. w. Das nom. act. erscheint in dieser Verbindung häufig in einer sonst in dieser Bedeutung nicht üblichen Gestalt, nämlich mit suff. a ohne alle Verstärkung und Modification der Wurzel (z. B. dustyaja), eine Form, die mehr dem nom. ag. zukommt. [Pāṇini’s acht Bücher 3, 3, 126.] Dass aber diese Form in dieser Verbindung als nom. act. zu fassen sei. dafür spricht nicht nur entschieden die Bedeutung (duṣkara dessen Thun schwer ist d. i. schwer zu thun), sondern auch der Umstand, das in anderen Zusammensetzungen mit duṣ in dieser Bed. ein entschieden ausgesprochenes nom. act. auftritt, wie z. B. in (duratyetu), dass dagegen ein entschieden ausgesprochenes nom. agentis in dieser Verbindung niemals die oben angegebene Bedeutung hat (vgl. z. B. durupasarpin). duṣ am Anfange von adv. compp. [Pāṇini’s acht Bücher 2, 1, 6,] [Scholiast]

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Dus (दुस्):—s. 2. duṣ .

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Duṣ (दुष्):—1. , deśakālavihīnāni karmāṇi viparītavat . kriyamāṇāni duṣyanti havīṃṣyaprayateṣviva .. zu Schanden werden [Spr. 4216.] sich vergehen (von einem Weibe) [3852.] fehlerhaft —, mangelhaft sein [SARVADARŚANAS. 90, 10.] [Weber’s Indische Studien 8, 113.] — duṣṭa fehlerhaft —, mangelhaft: gaja [Halāyudha 2, 70.] Aussprache [Prātiśākhya zum Ṛgveda 14, 2.] pada [Oxforder Handschriften 207,a,13.] feindlich gesinnt [Spr. 4900.] — caus.

1) [Sp. 701, Z. 20] in sādhvasadūṣitahṛdaya bedeutet dūṣita eingeschüchtert, um seine Unbefangenheit gebracht; vgl. [Spr. 2600. 1184.] —

3) varaṃ tamupakartāraṃ doṣadṛṣṭyā ca dūṣayet [Spr. 5051.] — upa caus. dūṣita mit einem Makel behaftet: jātimātropadūṣita [Rāmāyaṇa 7, 59, 2, 52.] — pra, amitro mitratāṃ yāti mitraṃ cāpi praduṣyati so v. a. untreu werden [Spr. 3560.] indriyāṇāṃ praduṣṭānāṃ hayānāmiva dhāvatām . kurvīta dhṛtyā sārathyam so v. a. wild geworden, ausschweifend [Rāmāyaṇa 7, 59, 2, 23.] — vi caus. verunglimpfen: paraguṇān [Spr. 3729.]

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Duṣ (दुष्):—2. , dur [Prātiśākha zum Atharvaveda 2, 60. 63. Z. 20] lies dūḍa st. dūḍa [Z. 21] lies durdha st. dūrdha .

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Duṣ (दुष्):—1. mit pra Jmd (gen.) Schaden bringen: yadyasya vihitaṃ bhojyaṃ na tattasya praduṣyati [Spr. (II) 5289.]

Source: Cologne Digital Sanskrit Dictionaries: Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung

Duṣ (दुष्):—1. Indecl. = δυς-.

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Duṣ (दुष्):—2. ( = ^1. duṣ) duṣyati (episch auch Med.) erst im [Aitareyabrāhmaṇa] —

1) verderben , schlecht werden , Schaden nehmen , zu Schanden werden.

2) vom Uebel — , fehlerhaft — , mangelhaft sein.

3) verunreinigt werden , sich verunreinigen.

4) einen Fehltritt — , eine Sünde begehen , sich vergehen (vom Weibe) , Schuld haben [120,15.] —

5) Partic. duṣṭa (erst bei [Mānavadharmaśāstra. ]) — a) verdorben [216,19.] mitgenommen , in einem schlechten Zustande befindlich. — b) fehlerhaft (auch von gezähmten Thieren) , mangelhaft , falsch. — c) böse , so v.a. von woher Gefahr droht. — d) der sich vergangen hat , schuldig ; häutig in Comp. mit dem womit sich Jmd vergangen hat. duṣṭā f. *liederlich. — e) feindlich gesinnt , böse auf , feindliche Absichten habend gegen , grollend auf (Gen.). — f) schlecht , böse in moralischem Sinne ; m. ein schlechter Mensch , Bösewicht [209,11.12.] — g) schlimm , arg. Compar. tara — *Caus. doṣayati beflecken (die Seele). — dūṣay s. bes. — Mit anu in Folge von Etwas untreu werden , — von Jmd abfallen. — Mit abhi, duṣṭa verunreinigt. — Mit upa einen Fehltritt begehen , moralisch sinken. — Mit pra

1) sich verschlimmern.

2) verunreinigt werden.

3) einen Fehltritt begehen , moralisch sinken.

4) sich vergehen an ( prati) Jmd.

5) untreu werden , abfallen.

6) praduṣṭa — a) wild geworden (Pferde) , ausgelassen (die Sinnensorgane). — b) schlecht , böse in moralischem Sinne , sündhaft ; m. ein schlechter Mensch , Bösewicht. — c) ausschweifend , liederlich (Weib). — Mit vipra, duṣṭa

1) böse in moralischem Sinne. —

2) ausschweifend , liederlich (von Weibe). — Mit saṃpra

1) sich verschlimmern , schlecht werden.

2) duṣṭa verunreinigt. — Mit vi eine Sünde begehen , sich vergehen [Viṣṇusūtra 24,41.] — Mit sam

1) sich verunreinigen.

2) saṃduṣṭa — a) schlecht , böse (Person). — b) feindlich gesinnt gegen , grollend auf (Gen.).

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Dus (दुस्):—= ^1. duṣ , δυς-..

context information

Sanskrit, also spelled संस्कृतम् (saṃskṛtam), is an ancient language of India commonly seen as the grandmother of the Indo-European language family (even English!). Closely allied with Prakrit and Pali, Sanskrit is more exhaustive in both grammar and terms and has the most extensive collection of literature in the world, greatly surpassing its sister-languages Greek and Latin.

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